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Digitale Unterstützung unserer Hausaufgabenschule

Hausaufgabenbetreuung für Kinder

Die Digitalisierung schreitet voran und damit einhergehend auch die Anforderungen, die Schulen an Schüler und Eltern stellen. Der Zugang zu PC und Internet wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Dies, so weiß Bianca Croé, Koordinatorin des Viertelhaus Cardijn, ist jedoch für viele Familien ein Problem, da sie genau dies eben nicht haben.

Hausaufgabenhilfe & Zugang zu PC & Internet

„Neunzig Prozent der Kinder, die an unserer Hausaufgabenschule teilnehmen, haben einen Migrationshintergrund“, erzählt Bianca Croé. „Sie kommen aus dem Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, der Ukraine, aus Marokko, der Türkei oder Russland. Es nehmen natürlich auch belgische Kinder an unserer Betreuung teil.“ Gemeinsam ist jedoch den meisten, dass sie aus einkommensschwächeren Familien stammen. In der Hausaufgabenschule erhalten diese Kinder konkrete Hilfe für ihre Hausaufgaben und sie können auf sechs Laptops zugreifen, um Referate und Arbeiten darauf zu verfassen oder nach Informationen zu suchen.

Wie funktioniert die Hausaufgabenschule?

Die Hausaufgabenschule findet montags, dienstags und donnerstags direkt nach der Schule statt. Sie richtet sich primär an Primarschüler. „Die Kinder und Lehrer haben eine halbe Stunde zum Ankommen. Die Schüler bekommen währenddessen Snacks, ein wenig Obst oder Gemüse, ein Getränk und die Lehrer tauschen sich untereinander aus.“ Anschließend geht es in die Klassen. Momentan findet die Hausaufgabenschule nicht im Viertelhaus Cardijn, sondern in der Villa Peters statt, auf der 2. Etage. Dort reihen sich insgesamt sechs Klassenräume auf. „Unsere Hausaufgabenschule ist nach Schuljahren aufgeteilt.“, erklärt Bianca Croé. „Jede Klasse wird von ein bis zwei Lehrern betreut, die hier von 15.45 Uhr bis 17 Uhr den Kindern bei ihren Hausaufgaben helfen.“ Neben regelmäßigen Elternversammlungen unternehmen die Schüler & Lehrer auch einmal im Jahr einen Ausflug zusammen. Dieses Jahr im August ging es in das Wildfreigehege nach Hellenthal.

Große Nachfrage & lange Warteliste

36 Primarschulkinder nehmen momentan an der Hausaufgabenschule teil. Dies entspricht den maximal vorhandenen Plätzen. „Es gibt Kinder, die sich so gut entwickeln, dass sie keine Unterstützung bei den Hausaufgaben mehr brauchen. In solchen Fällen suchen wir das Elterngespräch und bitten sie, den Platz für andere Kinder freizumachen.“ Denn es gibt immer Kinder, die auf der Warteliste stehen und wer sein Kind zur Hausaufgabenschule anmelden möchte, muss dies weit im Voraus bereits tun.