< Zurück

INTEGO Ostbelgien

Bio-Gemüse für alle

Im Bio-Gemüsegarten von INTEGO werden Obst und Gemüse ohne Pestizide und Kunstdünger, vollkommen natürlich angebaut. Die Erträge können gleich vor Ort im Verkaufsbüdchen erworben werden. INTEGO liefert außerdem an lokale Bioläden wie Houtsiplou und Le bon wagon und auf Anfrage an Restaurants. Um unabhängiger vom Wetter und äußeren Einflüssen zu werden, wird eines der Felder dank der Unterstützung des Bürgerfonds Ostbelgien nun komplett überdacht und winterdicht gemacht.

Ein Gärtner und sieben Helfer

Insgesamt 5 Felder mit einer Ausmessung von 35 x 7 Metern werden von einem Gärtner und sieben Helfern bestellt. Bei den Helfern handelt es sich, gemäß der Philosophie von Intego oft um Langzeitarbeitslose, auch mit Migrationshintergrund. Das sind Männer und Frauen, bunt gemischt, zwischen 18 und 65 Jahren. Hier können sie zurück zu einer Tagesstruktur finden. Sie werden mit Maschinen vertraut gemacht, vom Rasenmäher bis zum Freischneider. „Wir machen vieles per Hand und mit Schubkarren“, erzählt Nicolas Pommée, Geschäftsführer von Intego Ostbelgien. „Ein bisschen wie früher.“

Was wächst denn da?

Im INTEGO Bio-Garten werden 4-5 Sorten Tomaten angepflanzt, Zwiebeln, Schalotten, Kartoffeln, Zucchini und Kürbis. In kleineren Hochbeeten wachsen Kräuter für Tees heran. An der Seite des Gartens stehen Himbeeren und Heidelbeeren in Sträuchern. Außerdem findet man Bohnen, Salate und auch Äpfel und Pflaumen werden jährlich geerntet. In einem guten Jahr wirft der Bio-Garten in etwa eine Tonne Tomaten ab, ein paar hundert Salate, eine halbe Tonne Zucchini und ebenso viele Kürbisse. Alles andere wächst laut Nicolas Pommée, wie es wächst. „Der Ertrag ist wetter- und auch jahresabhängig.“

Unabhängig und sicher in die Zukunft

Um hiervon unabhängiger zu werden, hat die INTEGO einen Bauantrag gestellt, der nach vier Monaten endlich genehmigt wurde. Nun wird eines der Felder komplett überdacht. Zukünftig werden hier ganzjährig vor allem Salate angebaut. Die Baumaßnahme sichert Erträge, die ansonsten unregelmäßig erfolgen und jahreszeitenabhängig ausfallen würden. Doch damit enden die Zukunftsvorstellungen nicht. Auf einer weiteren Wiese, die im Hang liegt, sollen Obstbäume angepflanzt werden. „Außerdem denken wir darüber nach, das alte Gartenhaus um einen Raum zu erweitern.“ Eine Dunkelkammer könnte so entstehen. „Unser Gärtner würde hier gerne Pilze anbauen. Er hat bereits Seitlinge und Champignons im eigenen Keller angebaut und das hat gut geklappt.“

Die INTEGO Ostbelgien ist immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, vor allem für punktuelle Arbeiten, wie Aussaat, Ernte und auch der Gemüseverkauf.

Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild